PLATONOV

Freitag, 14 Mai, 21.00 h.
Samstag, 15 Mai, 20.00 h.
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18 Dezember A 24€  B 18€  C 13€  D 9€

Centro Dramático Nacional

Von  Anton Tschechow
Version  Juan Mayorga
Mit  Toni Agustí, Pere Arquillué, Sonsoles Benedicto, Jesús Berenguer, Pep Cortés, Gonzalo Cunill, Jordi Dauder, Raúl Fernández, Antonio de la Fuente,
Elisabet Gelabert, Mónica López, David Luque, Carmen Machi, Antonio Medina,
Paco Obregón, María Pastor, Andrés Ruiz, Roberto San Martín und Yuri Sídar
Regie  GERARDO VERA

Eine Koproduktion des Centro Dramático Nacional und des
Internationalen Theaterfestivals Tschechow aus Moskau
am 150. Jahrestag der Geburt Tschechows

> Dauer 2.50 Std. (o/P)

„Ein Jugendwerk von Anton Tschechow mit dem provisorischen Titel Unvollendete Partitur für mechanisches Klavier, das von dem Autor selbst als unvollendet angesehen wurde und jahrelang verschwunden war. Es tauchte im Jahre 1922 in dem Tresor einer Bank aus Moskau auf. In Platonow, entdeckt Tschechow Figuren, Atmosphären und Spannungen, die seine Reifewerke beeinflussen sollten. Platonow wird jedoch auch von einer Linie aus Fieber, Wahnsinn und Schwindel durchkreuzt, die dem Werk gegenüber den späteren Theaterstücken Tschechows einen ganz besonderen und eigenen Charakter verleiht. Das Fieber eines Mannes, der dem Abgrund entgegen reist und alles, was sich ihm in die Quere stellt, mit in diesen Abgrund zieht.

Platonow ist ein groβes Welttheater, indem alle kulturellen und gesellschaftlichen Prototypen der russischen Gesellschaft aus dem Ende des 19. Jh. erscheinen. Eine Welt, in der die Menschen sich unter der oberflächlichen Schicht der guten Gesellschaft gegenseitig auffressen. Eine Welt, die davon träumt auf ewig zu bestehen, jedoch bereits tödlich verwundet und erkrankt ist und daher auf gewaltvolle Weise verschwinden muss.“     JUAN MAYORGA und GERARDO VERA

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860-1904) gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der russischen Literatur.
Ein groβartiger Dramatiker und ein Meister der Kurzgeschichte und der Erzählung, er ist der bedeutendste Vertreter des modernen Naturalismus, bei dem die Wirkung eher von dem Gemütszustand und dem Symbolismus als von dem Argument abhängt. Tschechow verwendet Themen des täglichen Lebens, um die Leidenschaften und die Leiden seiner Landsleute vor der Revolution aus dem Jahre 1905 zu schildern: sinnlose, langweilige und einsame Leben, die nicht über die Möglichkeit verfügten eine Gesellschaft zu ändern, die, wie sie selbst wussten auf inhärente Weise falsch war. Unter seinen berühmtesten Werken finden sich, Platonow (1881), Ivanow (1887), Der Bär (1888), Die Möwe (1896), Onkel Wanja (1897) oder Der Kirschgarten (1904).


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