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| 25 Mai | A 75€ B 56€ C 40€ D 22€ | ||||||
Das Profil des Jerry Lee Lewis, „The killer“, (Ferriday, Louisiana, 1935) ist ganz gewiss das, was man von einem Rock’n’Roll Star auch erwartet, Nachtschwärmer, Frauenheld, Nonkonformist, Überheblichkeit, Angeber ... Und er erfüllt nicht nur diese Klischees, sondern bei jedem seiner Auftritte und wilden Klaviershows versteht er es diese sogar noch zu verstärken. In ihm wird all das symbolisiert, was den Ausbruch des Rock’n’Roll in den 50er Jahren ausmachte, musikalische Grundlage der meisten späteren Musikbewegungen, und es heiβt, dass bevor der Rock’n’Roll überhaupt erfunden wurde, war Jerry bereits längst am Rocken.
Es ist nicht einfach eine so umfassende wie turbulente Biographie zusammenzufassen und noch weniger einfach ist es die Hauptmerkmale eines der gröβten Legenden der modernen Musikgeschichte hier wiederzugeben. Alles begann sehr früh, denn genauso unumstritten wie sein rebellisches Gemüt war sein früh entwickeltes und natürliches Talent für die Musik. Mit zehn Jahren beherrschte er bereits einwandfrei das Klavier. In seinen frühen Jahren wurde er vom Gospel inspiriert, doch bald schon ernährte er seinen Geist mit Blues, Country, Jazz, Rockabilly und R&B, um daraufhin seinen eigenen unverkennbaren und originellen Stil zu kreieren. Er nimmt ein paar einfache Lieder in Louisiana auf und verlegt seinen Standort dann nach Memphis, um in die Fuβstapfen von Elvis zu steigen. Es waren seine fieberhaften Auftritte, bei denen er mit viel Schwung und Wucht seine Lieder vorbrachte und vor einem begeisterten Publikum wild wütend auf seinem Klavier herumdrosch, was ihm die Bezeichnung „The Killer“ bescherte. Seine dritte Single „Great balls of fire“ war sein gröβter Erfolg auf internationaler Ebene und der Film Jamboree bestätigte ihn als Teenager Idol. Ab den 80er Jahren begann seine Karriere in ihrer wahrhaftigen Gröβe beurteilt zu werden. Im Jahre 1986 war er der erste Künstler, der in der Ruhmeshalle des Rock and Roll (Cleveland, Ohio) aufgenommen wurde und im Jahre 2003 verlieh ihm die Zeitschrift Rolling Stone den Platz vierundzwanzig der besten Musiker des Jahrhunderts.
www.jerryleelewis.com