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| 04 Oktober | A 21€ B 16€ C 12€ D 7€ | ||||||
Musiker Pedro Castro und José Luis Nobre Costa (portugiesische Gitarre),
Jaime Santos (Bratsche) und Joel Pina (akustischer Bass)
Fadosänger Carminho, Ricardo Ribeiro, Vicente da Câmara, Maria da Nazaré,
Ana Sofia Varela und Pedro Moutinho.
1.20h (ohne Pause)
Ein Konzert, bei dem der Film und Fados von Carlos Saura und dessen Atmosphäre inszeniert wird und in dem ein typisches Fados-Haus in Lissabon nachgebildet wird, in dem gesungen wird und wo das Publikum mit den Sängern und der Musik des Fados Kult treibt. Der neueste Film des erfahrenen Filmemachers aus Aragon vervollständigt die Trilogie, die von den städtischen Musikrichtungen, die im XIX Jahrhundert entstanden, gemacht wurden und, obwohl sie geografisch konkret identifiziert sind, sind sie zu einem universellen Musikerbe geworden. Licht, Musik und Tanz sind die drei Säulen, die sich in Iberia y Tangos vereinen und in Fados eine ganz besondere Reife erreichen. Saura begrenzt sich nicht nur eine Nachfolge von musikalischen Beispielen, sondern unter dem Begriff „Fado“ versteht man einen Cocktail aus historischen Elementen, unterschiedliche und musikalische Gesichtszüge, die erlauben, traditionelle Fados, Flamenco, Rap, Jazzechos, Anspielungen auf den Tango, verwegene Filme, dokumentarische Aufnahmen aus dem Archiv zu vereinen. Das Ganze natürlich auch live mit einem kaleidoskopischen Ergebnis, das genauso portugiesisch wie universell ist. In Fados und Casa de fados nehmen verschiedene Generationen an Fadosängern, Instrumentalisten und Sänger, große Figuren und junge Künstler der Avantgarde des Fados, Erben von Künstlern wie Amalia Rodrigues oder Carlo do Carmo teil.
”Ich liebe den Fado, da er durch die Nostalgie und Melancholie geprägt wird. Er entsteht aus dem Abschied, als die Menschen in die Kolonien gingen und ist aufgrund der Gefühle weiterhin lebendig. Der Fado ist Kraft, er ist schlicht und ehrlich und drückt das Gefühl des portugiesischen Charakters aus.“ Carlos Saura