LA VERBENA DE LA PALOMA

o El boticario y las chulapas y celos mal reprimidos
Freitag, 19 März, 21.00 h.
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18 Dezember A 27€  B 20€  C 15€  D 10€

Teatro Lírico Andaluz

Lyrisches Lustspiel in einem Akt und drei Szenen von Tomás Bretón mit Libretto von Ricardo de la Vega.
Uraufgeführt am 20. November 1886 im Apolo-Theater von Madrid.

Mit
  Antonio Torres, Pablo Prados, Luis Pacetti, Lourdes Martín, Yaiza Leiva,
Cristina Romero, Susana Galindo, Miguel Guardiola und Rafael Chaves

Chor und Orchester Teatro Lírico Andaluz
Bühnenleitung  Pablo Prados
Musikalische Leitung  Arturo Díez Boscovich

Am 15. August wird um die Kirche Paloma von Madrid herum das traditionelle Sommernachtsfest zur Verherrlichung der Jungfrau gefeiert. Im Jahre 1893 beschlossen die Eigentümer des Apolo-Theaters dieses Fest mit Musik zu untermalen und beauftragten den Meister Chapí mit diesem Unterfangen, der sich aufgrund seiner schlechten Beziehung zu den damaligen Verantwortlichen des Bühnenraums weigerte diesen Auftrag anzunehmen. Das Buch fiel schlieβlich in die Hände des jungen Musikers Tomás Bretón aus Salamanca, der, da er noch nie zuvor Zarzuela-Musik komponiert hatte, von seinem Erfolg nicht gerade überzeugt war. Doch überraschenderweise hat er in nur neunzehn Tagen die wundervolle Partitur geschrieben, die von den Kritikern als Meisterwerk der Eintakter bezeichnet wird.

Das Argument gründet sich auf die Liebe zwischen dem ehrlichen Schriftsetzer Julián und der Chulapa (kesses Mädchen) Susana. Diese und ihre Schwester Casta leben bei ihrer Tante Antonia und flirten mit dem Apotheker Herrn Hilarión, einem alten Lustgreis, der sich falsche Hoffnungen macht, ohne zu bemerken, dass die beiden Mädchen sich nur über ihn lustig machen. Doch dieses Spiel verursacht die Eifersucht von Julián, um den sich stets die mütterliche und beratende Frau Rita kümmert. Nach einigen Zwischenfällen auf dem Sommernachtsfest wird der Alte verspottet und die Liebe zwischen den jungen Leuten triumphiert. Das typische (castizo) Madrid dieser Epoche wird in meisterhaft dargestellten Bühnenszenen wiedergegeben und geschildert.

Das Teatro Lírico Andaluz entstand vor einem Jahrzehnt in Málaga, mit der eindeutigen Berufung die Lyrik in Andalusien zu fördern und dabei das ganze künstlerische Talent der andalusischen Künstler auszuschöpfen. Es wird auf künstlerischer Ebene als eines der fünf besten Ensembles des Landes angesehen. Es arbeitet bei jeder Produktion mit mehr als achtzig Künstlern, darunter Musiker, Sänger, Chorsänger, Bühnenbildner und technisches Fachpersonal, auβerdem ist es eines der wenigen Theatergruppen, die über eigene Bühnendekoration, Requisiten oder Garderobe verfügen.

www.teatroliricoandaluz.com

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