SAISON 09-10

DON PASQUALE

ÓPERA
Freitag, 07 Mai, 21.00 h.
Sonntag, 09 Mai, 20.00 h.
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15 März A 75€  B 56€  C 40€  D 22€

Dramma buffo in drei Akten von Gaetano Donizetti mit Libretto von Giovanni Ruffini.
Erstaufgeführt im Théâtre des Italiens von Paris am 3. Januar 1845 und in Spanien im Teatro de la Cruz von Madrid am 4. Januar 1845.

Neue Produktion des Teatro Real in Koproduktion mit dem Teatro Cervantes aus Málaga und dem Theater Baluarte aus Pamplona
Eine Musikproduktion des Teatro Cervantes aus Málaga.

Mit
  Miguel Ángel Zapater, Auxiliadora Toledano, José Luis Sola,
Damián del Castillo und Abelardo Cárdenas     

Opernchor aus Málaga
Chordirektor  Francisco Heredia

Philharmonisches Orchester Málaga

Bühnenleitung, Inszenierung und Beleuchtung
  Tomás Muñoz
Musikalische Leitung  Lorenzo Ramos

Don Pasquale, die letzte groβe Opera buffa oder auch komische italienische Oper entspricht voll und ganz diesem Muster: Gestalten, die an die „Comedia del Arte“ anknüpfen, also Verwirrung, Simulation, Verkleidung, dem Spiel „ich bin und ich erscheine“, der Karikatur gegenüber dem Portrait, die Verspottung der Liebe eines Greises gegenüber der Liebe zwei junger Menschen, die Grausamkeit der Täuschung, der Strafe, der Verspottung... universelle Themen, die zeitlos sind und eine neue Inszenierung zulassen. Die Handlung spielt nun im Rom der fünfziger Jahre und wird mit einer Bühnendekoration gestaltet, bei der alte und moderne Elemente miteinander vermischt werden, also beide Epochen miteinander verbinden.

Von den sechzig Titeln, die Donizetti für das lyrische Theater komponierte, befindet sich Don Pasquale unter den fünf letzten, ist jedoch das berühmteste seiner Werke. Einige Quellen beschwören, dass der Komponist elf Tage gebraucht hat, um sie fertig zu stellen, während andere versichern, dass er etwa zwei Monate dafür benötigte. Es ist jedoch allemal wahr, dass ihn die Orchestrierung und Bearbeitung der Partitur wegen der Anforderungen der Darsteller groβe Mühen gekostet haben. Der Erfolg war bei der Erstaufführung so groβ, dass das Werk neben andere Meisterwerke des Repertoires der Opera buffa wie Der Barbier von Sevilla von Rossini und Der Liebestrank des Autors selbst positioniert wurde. 

Diese lyrische, elegante und lustige Kritik der Liebesabsichten eines alten und reichen Junggesellen gegenüber eines jungen Mädchens, das gleichzeitig in den Neffen des reichen alten Mannes verliebt ist, wurde zu einem der glücklichsten „Tage“ des Komponisten, einem Fest der Stimmen und einem wahren Lobgesang auf das Leben.